Computer

Amiga 500

Es war im Frühjahr 2005 auf der legendären FRANKREICH-TOUR (nicht ganz so legendär wie die legendäre Italien-Tour, aber das tut hier jetzt nichts zur Sache) als es zu folgendem Dialog zwischen einem hartgesottenen Motorradfahrer und mir kam:

h.M.: »Was arbeitet ihr denn?«

ich: »Ich ... *hust* ... studiere Informatik«

h.M.: »Hä?, verstehe, Computer und so'n Scheiß!«

Ja, lieber Internetfreund, dieser Satz bringt mich heute noch zum schmunzeln!

Allerdings muss ich gestehen, dass je länger ich darüber nachdenke, umso mehr fange ich an zu begreifen wieviel Wahrheit tatsächlich in ihm steckt. Das ist jedoch ein unangenehmeres Thema, dass ich hier gar nicht länger anschneiden möchte. Vielmehr soll in folgendem Abschnitt (mal wieder) die kürzeste Zusammenfassung all meiner Zusammenfassungen das Licht der Welt erblicken.

Zusammenfassung

Es begann mit einem Amiga 500! Ich war noch sehr jung und die Zeit war knapp in meinem Leben. Ich befand mich entweder auf dem Bolzplatz unten im Dorf oder ich saß körperlich vor meinem Amiga und trainierte virtuell in den geilsten Fußballstadien der Welt - und es war nicht irgendeine Welt, sondern die Welt von SENSIBLE SOCCER. Das wirklich tolle beim Amiga war, dass man mit der Tastatur gar nicht zocken konnte. Man war quasi gezwungen mit dem Joystick zu spielen! Ich vertrete heute noch die These, dass das der entscheidende Grund war, weshalb es damals keine langweiligen Spiele gab...

Die Zeiten des Amigas sind mittlerweile vorbei und ich habe wie jedermann eine PC-Kiste unter meinem Tisch stehen. Inzwischen spielt man Computerspiele mit der Tastatur und muss für neuere Spiele eine hundertseitige Betriebsanleitung lesen. Ja, lieber Internetfreund, du liegst richtig, wenn du der Meinung bist, dass das einer der Hauptgründe ist, weshalb ich den Computer kaum noch zum Zocken nutze, sondern vielmehr dazu, um im neumodischen Leben am Ball zu bleiben.

(Zugegeben, zwischendurch habe ich schon noch versucht, die alten Zeiten wieder auferleben zu lassen, indem ich selber versucht hab, alte Zocklegenden ins neue Leben zu transformieren. Meine Versuche sind jedoch im großen und ganzen gescheitert, weshalb ich das hier auch gar nicht länger austreten möchte. Am meisten Potential hatte wahrscheinlich das Game DACS, das du dir HIER downloaden kannst.)

Also gut, lieber Internetfreund, wir sind am Ende dieses Kapitels angelangt. Doch bevor ich es komplett schließe, sollte ich der Vollständigkeit halber noch erwähnen, dass ich ein fanatischer Linux-User bin. Also leg dich ja nicht mit mir an, lieber Internetfreund, sonst hacke ich dir einen Pinguin auf deinen Schirm, grrr!